Gaszugfedern
Artikelnummer
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Kolbenstange ø
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Zylinder ø | Länge | Maximalhub | Federkraft | Anschlußgewinde | Lager | |||
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| R | T | L | St | F1 | M | Verfügbarkeit | ||||
| [mm] | [mm] | [mm] | [mm] | [N] | [mm] |
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| 0GS-T08BAB0100 | 8 | 22 | 160 | 60 | 100 | M6 x 1.0 |
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Details / Preise | ||
| 0GS-T08BAB0150 | 8 | 22 | 160 | 60 | 150 | M6 x 1.0 |
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Details / Preise | ||
| 0GS-T08BAB0200 | 8 | 22 | 160 | 60 | 200 | M6 x 1.0 |
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Details / Preise | ||
| 0GS-T08BAB0250 | 8 | 22 | 160 | 60 | 250 | M6 x 1.0 |
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Details / Preise | ||
| 0GS-T08BAB0300 | 8 | 22 | 160 | 60 | 300 | M6 x 1.0 |
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Details / Preise | ||
| 0GS-T08BAB0350 | 8 | 22 | 160 | 60 | 350 | M6 x 1.0 |
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Details / Preise | ||
| 0GS-T08BAB0400 | 8 | 22 | 160 | 60 | 400 | M6 x 1.0 |
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Details / Preise | ||
| 0GS-T08BAB0450 | 8 | 22 | 160 | 60 | 450 | M6 x 1.0 |
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Details / Preise | ||
| 0GS-T08BAB0500 | 8 | 22 | 160 | 60 | 500 | M6 x 1.0 |
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Details / Preise | ||
| 0GS-T08BAB0550 | 8 | 22 | 160 | 60 | 550 | M6 x 1.0 |
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Details / Preise | ||
| 0GS-T08BAB0600 | 8 | 22 | 160 | 60 | 600 | M6 x 1.0 |
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Details / Preise | ||
| 0GS-T08BAB0650 | 8 | 22 | 160 | 60 | 650 | M6 x 1.0 |
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Details / Preise |
Gaszugfedern für kontrollierte Zug- und Rückstellbewegungen
Gaszugfedern erzeugen eine Zugkraft und arbeiten damit entgegengesetzt zu herkömmlichen Gasdruckfedern. Im unbelasteten Zustand befindet sich die Kolbenstange im Zylinder. Wird sie herausgezogen, versucht die Gaszugfeder, die Kolbenstange wieder einzuziehen.
Dadurch können bewegliche Bauteile kontrolliert zurückgezogen, geschlossen oder in eine bestimmte Richtung vorgespannt werden. Gaszugfedern eignen sich besonders für Konstruktionen, bei denen eine normale Gasdruckfeder aufgrund der Bewegungsrichtung oder des verfügbaren Einbauraums nicht eingesetzt werden kann.
Typische Anwendungen sind nach unten öffnende Klappen, Rampen, Falltüren, Einschubtreppen, Maschinenabdeckungen und mechanische Spannsysteme.
Über die obenstehende Produkttabelle können Sie eine passende Gaszugfeder anhand von Kolbenstangen- und Zylinderdurchmesser, eingefahrener Länge, Hub, Zugkraft und Anschlussgewinde auswählen.
Bedeutung der Angaben in der Produkttabelle
| Angabe | Bedeutung |
|---|---|
| Kolbenstangen-Ø R | Durchmesser der beweglichen Kolbenstange. Er beeinflusst die Baugröße, mögliche Zugkraft und mechanische Stabilität der Gaszugfeder. |
| Zylinder-Ø T | Außendurchmesser des Druckrohres. Dieses Maß bestimmt den benötigten radialen Einbauraum. |
| Länge L | Länge der Gaszugfeder im eingefahrenen beziehungsweise entspannten Zustand gemäß Produktzeichnung. Aufgeschraubte Endstücke müssen gegebenenfalls zusätzlich berücksichtigt werden. |
| Maximalhub St | Maximaler Weg, um den die Kolbenstange aus dem Zylinder herausgezogen werden kann. |
| Federkraft F1 | Nennzugkraft, mit der die Gaszugfeder die herausgezogene Kolbenstange wieder in Richtung Zylinder zieht. |
| Anschlussgewinde M | Gewindegröße zur Montage geeigneter Endstücke, beispielsweise Kugelgelenke, Gabelköpfe oder Augenenden. |
| Lager Gesamt | Gesamter aktuell vorhandener beziehungsweise kurzfristig verfügbarer Lagerbestand. |
| Lager Sofort | Stückzahl, die unmittelbar für den Versand verfügbar ist. |
Die vollständig ausgezogene Länge ergibt sich bei den angebotenen Ausführungen aus der eingefahrenen Länge L und dem Maximalhub St:
L1 = L + St
Die tatsächliche Einbaulänge zwischen den Befestigungspunkten kann durch die verwendeten Endstücke zusätzlich verändert werden.
Unterschied zwischen Gaszugfeder und Gasdruckfeder
Eine normale Gasdruckfeder fährt im unbelasteten Zustand aus und erzeugt eine Druckkraft. Sie wird häufig eingesetzt, um Klappen anzuheben oder in geöffneter Stellung zu halten.
Eine Gaszugfeder verhält sich umgekehrt: Ihre Kolbenstange ist im unbelasteten Zustand eingefahren. Wird die Kolbenstange herausgezogen, erzeugt die Feder eine Kraft in Einfahrrichtung.
Gaszugfedern sind daher besonders geeignet, wenn:
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ein Bauteil aktiv zurückgezogen werden soll,
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eine nach unten öffnende Klappe kontrolliert geschlossen werden muss,
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die Gasfeder oberhalb oder innerhalb der Konstruktion angeordnet werden soll,
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eine dauerhafte Zugspannung benötigt wird,
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für eine Gasdruckfeder kein geeigneter Einbauraum vorhanden ist.
Gaszugfedern sind keine reinen Dämpfer. Sie erzeugen eine aktive Rückstellkraft. Soll ausschließlich die Bewegungsgeschwindigkeit reduziert werden, kann stattdessen ein hydraulischer Dämpfer erforderlich sein.
Die passende Gaszugfeder auswählen
Gehen Sie bei der Auswahl möglichst in dieser Reihenfolge vor:
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Einbaulängen bestimmen: Ermitteln Sie den Abstand zwischen den Befestigungspunkten bei vollständig eingefahrener und vollständig ausgezogener Anwendung.
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Erforderlichen Hub festlegen: Der benötigte Bewegungsweg muss innerhalb des Maximalhubes St liegen. Planen Sie eine ausreichende Hubreserve ein.
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Zugkraft bestimmen: Berücksichtigen Sie Gewicht, Schwerpunkt, Hebelarm, Befestigungspunkte und Einbauwinkel der Anwendung.
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Baugröße prüfen: Kontrollieren Sie Kolbenstangen-Ø R und Zylinder-Ø T sowie mögliche Kollisionen über den gesamten Bewegungsbereich.
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Anschlussgewinde auswählen: Das Gewinde M muss zu den vorgesehenen Endstücken passen.
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Umgebungsbedingungen berücksichtigen: Prüfen Sie Feuchtigkeit, Korrosion, Temperatur, Staub und möglichen Kontakt mit Reinigungsmitteln oder anderen Medien.
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Bewegungsablauf testen: Stellen Sie sicher, dass die Gaszugfeder ausschließlich in ihrer vorgesehenen Zugrichtung belastet wird.
Die erforderliche Zugkraft lässt sich nicht allein anhand des Gewichts eines Bauteils bestimmen. Die Lage des Schwerpunktes und die Position der Befestigungspunkte beeinflussen den wirksamen Hebelarm erheblich.
Zugkraft und Kraftverlauf
F1 bezeichnet die Nennzugkraft der Gaszugfeder. Beim Herausziehen der Kolbenstange verändert sich der Gasdruck im Inneren, wodurch die Zugkraft über den Hub ansteigen kann.
Zusätzlich entsteht Reibung an Dichtungen und Führungen. Deshalb können sich die Kräfte beim Herausziehen, Stillstand und Einziehen geringfügig unterscheiden.
Auch die Temperatur beeinflusst die Federkraft: Bei höheren Temperaturen steigt der Gasdruck, bei niedrigeren Temperaturen sinkt er. Die Gaszugfeder sollte deshalb unter den tatsächlich auftretenden Umgebungsbedingungen ausgelegt werden.
Bei entsprechend ausgestatteten Ausführungen kann die Zugkraft über ein Ablassventil reduziert werden. Der Druck darf nur schrittweise und entsprechend den technischen Anweisungen abgelassen werden. Eine eigenständige Erhöhung der Kraft ist anschließend nicht möglich.
Montage- und Sicherheitshinweise
Gaszugfedern sind geschlossene, unter hohem Innendruck stehende Bauteile. Sie dürfen nicht geöffnet, gebohrt, erhitzt, geschweißt oder mechanisch verändert werden.
Für eine zuverlässige Funktion empfehlen wir:
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die Gaszugfeder im vollständig eingefahrenen Zustand zu montieren,
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ausschließlich eine axiale Belastung vorzusehen,
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Querkräfte, Verspannungen und ein Verkanten zu vermeiden,
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passende Kugelgelenke oder andere bewegliche Endstücke zu verwenden,
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ausreichend Spiel an den Befestigungspunkten einzuplanen,
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die Kolbenstange vor Kratzern, Schmutz, Farbe und Beschädigungen zu schützen,
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eine konstruktive Hubreserve und eigene mechanische Endanschläge vorzusehen.
Die Gaszugfeder darf nicht als mechanischer Endanschlag verwendet werden. In Zugrichtung muss die Konstruktion die Endposition selbst begrenzen.
Bei der Montage muss das bewegliche Bauteil zusätzlich abgestützt werden. Die Gaszugfeder darf erst eingebaut oder gelöst werden, wenn die Klappe, Rampe oder Abdeckung gegen unbeabsichtigte Bewegung gesichert ist.
Werden zwei Gaszugfedern parallel eingesetzt, sollten sie möglichst dieselbe Zugkraft besitzen und symmetrisch montiert werden. Unterschiedliche Kräfte können zu einer schiefen Belastung und zum Verkanten der Konstruktion führen.
Passende Kugelgelenke, Augenenden und Gabelköpfe finden Sie bei den Gasdruckfeder-Endstücken. Kugelbolzen und Montagebeschläge sind im Bereich Gasdruckfeder-Befestigungen erhältlich.
Oberfläche und Einsatzbedingungen
Die Gaszugfedern der T-Serie besitzen ein schwarzes Druckrohr und eine behandelte beziehungsweise nitrierte Kolbenstange. Die Nitrierung erzeugt eine harte, reibungsarme Oberfläche und verbessert den Korrosionsschutz.
Diese Ausführung ist jedoch nicht mit einer vollständig rostfreien Gaszugfeder gleichzusetzen. Bei dauerhaft hoher Feuchtigkeit, Salzwasser, Chloriden oder aggressiven Reinigungsmitteln muss die Werkstoffeignung gesondert geprüft werden.
Die Kolbenstange darf nicht nachträglich gefettet, geölt oder lackiert werden. Anhaftender Schmutz und beschädigte Oberflächen können das Dichtungssystem beeinträchtigen und zu einem vorzeitigen Kraftverlust führen.
Typische Anwendungen
Gaszugfedern werden unter anderem eingesetzt bei:
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Rollstuhl- und Fahrzeugrampen,
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nach unten öffnenden Heck- und Seitenklappen,
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Falltüren und Bodenklappen,
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Einschubtreppen und Bodentreppen,
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Maschinenhauben und Schutzabdeckungen,
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Förderanlagen und Spannvorrichtungen,
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beweglichen Möbel- und Klappenelementen,
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Anwendungen mit dauerhaft benötigter Zugspannung.
Sie eignen sich insbesondere dort, wo eine Bewegung kontrolliert zurückgeführt oder ein Bauteil zuverlässig in Einfahrrichtung gezogen werden soll.
Häufige Fragen zu Gaszugfedern
Was ist der wichtigste Unterschied zu einer Gasdruckfeder?
Eine Gasdruckfeder versucht auszufahren. Eine Gaszugfeder versucht dagegen, ihre herausgezogene Kolbenstange wieder in den Zylinder einzuziehen.
Was bedeutet die Länge L?
L beschreibt die Länge der Gaszugfeder im eingefahrenen Zustand gemäß Produktzeichnung. Die ausgezogene Länge ergibt sich aus L zuzüglich des Hubes St.
Kann eine Gaszugfeder als Seil oder Zugstange verwendet werden?
Nein. Sie muss geführt und axial belastet werden. Seitliche Kräfte oder ein Verkanten können Dichtungen, Führungen und Kolbenstange beschädigen.
Kann die Zugkraft nachträglich verändert werden?
Bei Ausführungen mit Ablassventil kann die Zugkraft schrittweise reduziert werden. Ob der ausgewählte Artikel ein entsprechendes Ventil besitzt, muss anhand der Produktausführung geprüft werden.
Kann eine Gaszugfeder als Endanschlag dienen?
Nein. Die Konstruktion benötigt eigene mechanische Endanschläge und eine ausreichende Reserve zum maximalen Hub.