Sprengringe für Welle
Artikelnummer
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Draht ø
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Innen ø | Öffnungsmaß | Welle ø | Werkstoff | Lager | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| d | Di | e | a | Verfügbarkeit | |||||
| [mm] | [mm] | [mm] | [mm] |
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| 0BR140 | 0.8 | 3.1 | 1 | 4 | 1.1200 |
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Details / Preise | ||
| 0BR140E | 0.8 | 3.1 | 1 | 4 | 1.4310 |
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Details / Preise | ||
| 0BR141 | 0.8 | 4.1 | 1 | 5 | 1.1200 |
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Details / Preise | ||
| 0BR141E | 0.8 | 4.1 | 1 | 5 | 1.4310 |
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Details / Preise | ||
| 0BR142 | 0.8 | 5.1 | 1 | 6 | 1.1200 |
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Details / Preise | ||
| 0BR142E | 0.8 | 5.1 | 1 | 6 | 1.4310 |
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Details / Preise | ||
| 0BR143 | 0.8 | 6.1 | 2 | 7 | 1.1200 |
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Details / Preise | ||
| 0BR143E | 0.8 | 6.1 | 2 | 7 | 1.4310 |
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Details / Preise | ||
| 0BR144 | 0.8 | 7.1 | 2 | 8 | 1.1200 |
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Details / Preise | ||
| 0BR144/1 | 0.8 | 8.1 | 2 | 9 | 1.1200 |
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Details / Preise | ||
| 0BR144/1E | 0.8 | 8.1 | 2 | 9 | 1.4310 |
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Details / Preise | ||
| 0BR144E | 0.8 | 7.1 | 2 | 8 | 1.4310 |
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Details / Preise |
Sprengringe für Wellen aus rundem Federdraht
Sprengringe für Wellen dienen zur axialen Sicherung von Bauteilen auf Wellen, Achsen oder Bolzen. Sie werden in eine passend ausgeführte Wellennut eingesetzt und bilden dort einen formschlüssigen Anschlag. Dadurch lassen sich beispielsweise Rollen, Buchsen, Lager, Distanzteile, Zahnräder oder Hebel gegen ein unbeabsichtigtes Verschieben entlang der Welle sichern.
Die offenen Ringe bestehen aus rundem Federdraht. Für die Montage wird der Sprengring elastisch aufgeweitet und über die Welle bis zur vorgesehenen Nut geführt. Sobald der Ring die Nut erreicht, federt er zurück und sitzt durch seine eigene Vorspannung sicher in der Nut.
Sprengringe ermöglichen eine kompakte und lösbare axiale Sicherung, ohne dass ein Gewinde, eine Mutter oder ein zusätzlicher Deckel benötigt wird.
Bedeutung der Angaben in der Produkttabelle
| Angabe | Bedeutung |
|---|---|
| Drahtdurchmesser d | Durchmesser des runden Federdrahtes. Er beeinflusst die erforderliche Nutbreite, die Steifigkeit und die Belastbarkeit des Rings. |
| Innendurchmesser Di | Innendurchmesser des unmontierten Sprengrings. Er ist kleiner als der zugehörige Wellendurchmesser, damit der Ring nach der Montage unter Vorspannung in der Nut sitzt. |
| Öffnungsmaß e | Abstand zwischen den beiden offenen Ringenden. Das Maß beeinflusst die Montage, die Aufweitbarkeit und den erforderlichen Freiraum. |
| Wellendurchmesser a | Nenndurchmesser der Welle, für die der Sprengring vorgesehen ist. Dieser Wert ist der wichtigste Ausgangspunkt für die Größenauswahl. |
| Werkstoff | Material des Sprengrings. Angeboten werden Federstahl 1.1200 und rostfreier Federstahl 1.4310. |
| Lager Gesamt | Gesamter aktuell vorhandener Lagerbestand. |
| Lager Sofort | Stückzahl, die unmittelbar für den Versand verfügbar ist. |
Der Wellendurchmesser allein reicht für eine sichere Auswahl nicht aus. Auch Drahtdurchmesser, Nutabmessungen, Anlagefläche und auftretende Axialkräfte müssen berücksichtigt werden.
Den passenden Sprengring auswählen
Gehen Sie bei der Auswahl möglichst in dieser Reihenfolge vor:
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Wellendurchmesser bestimmen: Wählen Sie einen Sprengring, dessen Maß a dem Nenndurchmesser der Welle entspricht.
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Nut kontrollieren: Nutdurchmesser und Nutbreite müssen zur Ringgröße und zum Drahtdurchmesser d passen.
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Einbauraum prüfen: Der Ring muss für die Montage ausreichend aufgeweitet und bis zur Nut geführt werden können.
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Axiale Belastung bewerten: Berücksichtigen Sie statische Kräfte, wechselnde Belastungen, Stöße und Vibrationen.
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Anlagefläche prüfen: Das gesicherte Bauteil sollte mit einer ausreichend breiten und möglichst ebenen Stirnfläche am Ring anliegen.
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Werkstoff auswählen: Feuchtigkeit, Temperatur, Reinigungsmittel und andere Umgebungsmedien beeinflussen die Materialwahl.
Die Belastbarkeit der gesamten Sicherungsstelle hängt nicht nur vom Sprengring ab. Auch Wellenwerkstoff, Nutgeometrie, Abstand der Nut zum Wellenende und Anlagefläche des gesicherten Bauteils beeinflussen die zulässige Axialkraft.
Unterschied zu Sicherungsringen nach DIN 471
Sprengringe für Wellen und Sicherungsringe nach DIN 471 erfüllen eine vergleichbare Aufgabe, besitzen jedoch eine unterschiedliche Bauform.
Sprengringe bestehen aus rundem Federdraht und haben keine Montageösen. Sicherungsringe nach DIN 471 werden aus flachem Material gefertigt und besitzen üblicherweise zwei Montagebohrungen für eine Sicherungsringzange.
Die beiden Ausführungen sind nicht ohne Weiteres austauschbar. Nutabmessungen, Montageverfahren und Anlagegeometrie müssen zur jeweiligen Ringbauart passen. Genormte Ausführungen mit Montageösen finden Sie bei unseren Sicherungsringen für Wellen nach DIN 471.
Hinweise zur Nutgestaltung
Die Wellennut muss sauber, maßhaltig und frei von Graten sein. Eine zu schmale Nut kann verhindern, dass der Ring vollständig einrastet. Eine zu breite Nut führt dagegen zu erhöhtem axialem Spiel.
Der Abstand zwischen Nut und Wellenende muss groß genug sein, damit der verbleibende Wellenbund die auftretende Axialkraft aufnehmen kann. Bei einem zu kleinen Kantenabstand kann der Bund beschädigt werden, obwohl der Sprengring selbst noch ausreichend belastbar wäre.
Große Fasen oder Radien am gesicherten Bauteil können die wirksame Anlagefläche reduzieren. Falls erforderlich, kann eine ausreichend steife Stützscheibe die Axialkraft gleichmäßiger übertragen.
Montage und Demontage
Vor der Montage sollten Sprengring, Welle und Nut sauber und unbeschädigt sein. Der Ring darf nur so weit aufgeweitet werden, wie es für das Aufschieben über die Welle erforderlich ist. Eine übermäßige Aufweitung kann zu einer bleibenden Verformung führen.
Nach dem Einsetzen muss kontrolliert werden, ob der Ring über seinen gesamten Umfang vollständig in der Nut sitzt. Ein nur teilweise eingerasteter Sprengring darf nicht belastet werden.
Für Montage und Demontage sollte ein zur Ringgröße passendes Werkzeug verwendet werden. Schraubendreher oder andere ungeeignete Hilfsmittel können den Ring, die Nut oder angrenzende Bauteile beschädigen.
Das Tragen einer Schutzbrille wird empfohlen, da der vorgespannte Ring bei falscher Handhabung vom Werkzeug oder von der Welle abspringen kann.
Federstahl oder rostfreier Federstahl
Ausführungen aus Federstahl 1.1200 eignen sich für zahlreiche allgemeine Anwendungen in trockenen oder mäßig belasteten Umgebungen.
Sprengringe aus rostfreiem Federstahl 1.4310 bieten eine erhöhte Korrosionsbeständigkeit und sind grundsätzlich besser für feuchte Bereiche, Außenanwendungen oder regelmäßig gereinigte Anlagen geeignet.
Bei Kontakt mit Salzwasser, Chloriden, Säuren oder aggressiven Reinigungsmitteln muss die Werkstoffeignung für den konkreten Einsatzfall gesondert geprüft werden.
Häufige Fragen zu Sprengringen für Wellen
Wie wird die richtige Größe bestimmt?
Ausgangspunkt ist der Wellendurchmesser a. Zusätzlich müssen Drahtdurchmesser, Innendurchmesser, Öffnungsmaß und Nutgeometrie geprüft werden.
Kann der Sprengring ohne Nut montiert werden?
Nein. Für eine zuverlässige axiale Sicherung wird eine passend ausgeführte Wellennut benötigt.
Können Sprengringe mehrfach verwendet werden?
Nur wenn sie nicht dauerhaft aufgeweitet, verformt, beschädigt, verschlissen oder korrodiert sind. Für sicherheitsrelevante Verbindungen sollte ein neuer Ring verwendet werden.
Benötige ich eine Sicherungsringzange?
Diese Sprengringe besitzen keine Montageösen. Das geeignete Werkzeug richtet sich daher nach Ringgröße, Einbauraum und Konstruktion.
Weitere Sicherungs- und Verbindungselemente finden Sie in unserer Übersicht zu Federelementen.